Von der ersten Klassenarbeit bis zu Teil 2 der gestreckten Abschlussprüfung — Lernfeld für Lernfeld, in deinem Tempo. Die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten dauert drei Jahre und umfasst 13 Lernfelder – von Hygiene und Aufbereitung von Medizinprodukten über Karies-, Endodontie- und Parodontologiebehandlungen bis zu Prophylaxe, Prothetik und Röntgen.
Zuständig ist nicht die IHK, sondern deine Landeszahnärztekammer. Seit der Neuordnung 2022 gibt es keine Zwischenprüfung mehr – stattdessen eine gestreckte Abschlussprüfung in zwei Teilen.
Praxis, Berufsschule und Lehrbücher bleiben unverzichtbar. Wir helfen dir, dein Wissen zu festigen und in beiden Prüfungsteilen sicher abzurufen.

| Prüfungsbereich | Zeitpunkt | Form | Dauer | Gewichtung |
|---|---|---|---|---|
| Durchführen von Hygienemaßnahmen | Mitte des 2. Ausbildungsjahres | schriftlich | 60 Minuten | 25 % |
| Empfangen und Begleiten von Patienten | Mitte des 2. Ausbildungsjahres | schriftlich | 60 Minuten | 10 % |
| Prüfungsbereich | Zeitpunkt | Form | Dauer | Gewichtung |
|---|---|---|---|---|
| Assistieren bei zahnmedizinischen Behandlungen | Ende der Ausbildung | praktisch und Fachgespräch | 30 % | |
| Verwalten und Abrechnen | Ende der Ausbildung | schriftlich | 120 Minuten | 25 % |
| Wirtschafts- und Sozialkunde | Ende der Ausbildung | schriftlich | 60 Minuten | 10 % |
In beezubi übst du zu genau diesen Themen: Hygiene und Aufbereitung von Medizinprodukten, Behandlungsassistenz, Röntgen und Strahlenschutz sowie Abrechnung nach BEMA und GOZ.
Die Prüfung ist gestreckt: Teil 1 zählt mit 35 % bereits zur Abschlussnote. Er kann nicht wiederholt werden.
Rechtsstand: Ausbildungsordnung (ZahnmedAusbV) vom 16.03.2022, KMK-Rahmenlehrplan vom 17.12.2021. Geprüft am 24.08.2026.
beezubi orientiert sich an den 13 Lernfeldern des KMK-Rahmenlehrplans für Zahnmedizinische Fachangestellte vom 17. Dezember 2021.
So lernst du mit Inhalten, die zur Ausbildungsordnung von 2022 passen – nicht zu der von 2001.
Weil Teil 2 für sich bestanden werden muss und kein Bereich „ungenügend" sein darf, lässt sich eine Schwäche am Ende nicht mehr ausgleichen.
In beezubi lernst du passend zu diesen Lernfeldern und kannst gezielt einzelne Themen üben.
Unsere App basiert auf dem offiziellen Rahmenlehrplan für Zahnmedizinische Fachangestellte der Kultusministerkonferenz (Beschluss vom 17. Dezember 2021) und der Ausbildungsordnung vom 16. März 2022.
Rahmenlehrplan ansehenDie Fragen gibt es je nach Beruf in 7 bis 16 Sprachen. Verstehst du eine auf Deutsch nicht, schaltest du sie mit einem Fingertipp um – und ebenso schnell zurück, denn geprüft wird später auf Deutsch. Diese fünf sind bei jedem Beruf dabei:
Viele beginnen erst wenige Wochen vor der Prüfung intensiv zu lernen.
Weil Teil 1 schon im zweiten Ausbildungsjahr ansteht, lohnt sich ein früher Start besonders. So gehst du vorbereitet in beide Teile deiner ZFA-Prüfung.
Nein. Für Ausbildungsverhältnisse nach der aktuellen Ausbildungsordnung gibt es eine gestreckte Abschlussprüfung aus Teil 1 und Teil 2. Der wichtige Unterschied: Teil 1 zählt mit 35 Prozent bereits zur Endnote und kann nicht wiederholt werden — eine klassische Zwischenprüfung war dagegen nur ein Test ohne Notenwirkung.
Etwa in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres, in der Regel im Frühjahr. Der Termin kommt von deiner Zahnärztekammer.
Ja. Die ZFA-Prüfung ist gestreckt: Teil 1 macht 35 Prozent der Gesamtnote aus und kann nicht wiederholt werden. Das unterscheidet ihn von einer klassischen Zwischenprüfung.
Drei Bereiche: Assistieren bei zahnmedizinischen Behandlungen (praktisch mit Fachgespräch, 30 Prozent), Verwalten und Abrechnen (120 Minuten schriftlich, 25 Prozent) und Wirtschafts- und Sozialkunde (60 Minuten, 10 Prozent).
BEMA für gesetzlich Versicherte und GOZ für Privatleistungen, dazu Heil- und Kostenpläne. Das ist erfahrungsgemäß der Bereich, in dem die meisten Punkte verloren gehen — und der, in dem sich Üben am schnellsten auszahlt.
Die Kenntnisse im Strahlenschutz sind Teil der Ausbildung und werden geprüft. Die Fachkunde im Strahlenschutz wird über einen eigenen Kurs erworben; sprich früh mit deinem Ausbildungsbetrieb darüber, wann er stattfindet.
Fragen zu allen dreizehn Lernfeldern, getrennt übbar nach Ausbildungsjahr, mit eigenem Schwerpunkt auf Abrechnung und Hygiene. Zwanzig Fragen täglich sind dauerhaft kostenlos.
Die Prüfung kann zweimal wiederholt werden, jeweils zum nächsten regulären Termin — so steht es im Berufsbildungsgesetz. Wiederholt wird in der Regel nur, was schlechter als „ausreichend“ war. Wichtig für dich: Auf dein Verlangen verlängert sich das Ausbildungsverhältnis bis zur nächsten Prüfung, höchstens um ein Jahr. Du stehst also nicht plötzlich ohne Vertrag da.
Ja, das geht — über die sogenannte Externenprüfung. Wer mindestens viereinhalb Jahre im Beruf gearbeitet hat, kann zur Abschlussprüfung zugelassen werden, auch ohne Ausbildungsvertrag und ohne Berufsschule. Rechtsgrundlage ist § 45 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes (im Handwerk § 37 Absatz 2 der Handwerksordnung). Den Antrag stellst du bei der Zahnärztekammer; sie prüft die Berufserfahrung im Einzelfall. Der Haken: Du bekommst keinen Unterricht und keinen Ausbilder, musst aber dieselbe Prüfung schreiben. Genau dafür ist strukturiertes Übungsmaterial wichtiger als für jeden Azubi.
Mündlich geprüft wird über das Fachgespräch im Bereich Assistieren. Du bekommst eine praxisnahe Aufgabe, hast Vorbereitungszeit und sprichst dann mit dem Prüfungsausschuss darüber. Bewertet wird nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem, wie du dein Vorgehen begründest. Die häufigste Fehleinschätzung: auswendig gelernte Definitionen aufsagen. Gefragt ist, dass du eine Situation einordnest und deine Entscheidung erklärst.
Ja. Die Ausbildungsordnung ist Bundesrecht und gilt in allen sechzehn Ländern gleich — dieselben Prüfungsbereiche, dieselben Zeiten, dieselben Gewichtungen. Unterschiedlich sind nur drei Dinge: die Prüfungstermine, die zuständige Zahnärztekammer vor Ort und die Lehrpläne der Berufsschulen, die den KMK-Rahmenlehrplan landesspezifisch umsetzen. Für dein Lernen heißt das: Was hier steht, gilt für dich — egal wo du wohnst.
Von uns nicht — und das ist Absicht. Ein PDF kann drei Dinge nicht, auf die es beim Prüfungslernen ankommt: Es merkt sich nicht, was du falsch hattest, und legt es dir nicht noch einmal vor. Es sagt dir nicht, wie du im Vergleich zur Prüfungsanforderung stehst. Und es veraltet in dem Moment, in dem sich eine Verordnung ändert. Was ein Buch besser kann: erklären. Deshalb sagen wir auf jeder Seite, dass Berufsschule und Fachbücher unverzichtbar bleiben. beezubi ist die Übung dazu, nicht der Ersatz. Täglich 20 Fragen sind dauerhaft kostenlos — ohne Testphase, die irgendwann ausläuft. Probier es aus, bevor du ein Buch kaufst.
Über den 100-Punkte-Schlüssel: 100 bis 92 Punkte sehr gut, 91 bis 81 gut, 80 bis 67 befriedigend, 66 bis 50 ausreichend, 49 bis 30 mangelhaft und darunter ungenügend. Die Prüfungsordnungen der Zahnärztekammern verwenden diesen Schlüssel — und zwar unabhängig vom Bundesland. Wer nach „Notenschlüssel Bayern" oder „Notenschlüssel NRW" sucht, findet deshalb überall dieselbe Tabelle. Verbindlich ist am Ende die Prüfungsordnung deiner Zahnärztekammer.
Die zweite Chance, wenn es knapp nicht reicht. Liegt ein schriftlicher Prüfungsbereich unter 50 Punkten und würdest du dadurch durchfallen, kannst du eine mündliche Ergänzungsprüfung beantragen — in einem Bereich, den du selbst auswählst. Wichtig sind zwei Dinge: Sie muss zum Bestehen tatsächlich reichen können, denn zur reinen Notenverbesserung gibt es sie nicht. Und sie zählt nur zu einem Drittel: Das schriftliche Ergebnis wird doppelt gewichtet, das mündliche einfach. Bei 46 Punkten schriftlich brauchst du also 58 mündlich, um auf die 50 zu kommen. Den Antrag stellst du bei deiner Zahnärztekammer; welche Bereiche infrage kommen, steht in deiner Ausbildungsordnung.
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Lerne begleitend zum Unterricht, wiederhole kontinuierlich und bereite dich Schritt für Schritt auf deine Prüfungen vor.