Dreieinhalb Jahre, fünf Schwerpunkte — üb durchgehend mit, von der Klassenarbeit bis zu Teil 2 der Prüfung. Die Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker dauert dreieinhalb Jahre und führt über fünf Schwerpunkte: Personenkraftwagentechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, Karosserietechnik sowie System- und Hochvolttechnik.
beezubi ordnet die Prüfungsfragen nach den Lernfeldern des Rahmenlehrplans – von der Inspektion im ersten Lehrjahr über Bordnetz und Antriebsmanagement bis zu Fahrwerk und Bremsanlage.
Werkstatt, Berufsschule und Lehrbücher bleiben unverzichtbar. Wir helfen dir, dein Wissen zu festigen und in der Gesellen- bzw. Abschlussprüfung sicher abzurufen.

| Prüfungsbereich | Zeitpunkt | Form | Dauer | Gewichtung |
|---|---|---|---|---|
| Serviceauftrag | Ende des 2. Ausbildungsjahres | praktisch mit situativen Gesprächen und schriftlicher Aufgabe | 35 % |
| Prüfungsbereich | Zeitpunkt | Form | Dauer | Gewichtung |
|---|---|---|---|---|
| Kundenauftrag | Ende der Ausbildung | praktisch mit situativen Gesprächen | 35 % | |
| Kraftfahrzeugtechnik und Instandhaltungstechnik | Ende der Ausbildung | schriftlich | 120 Minuten | 10 % |
| Diagnosetechnik | Ende der Ausbildung | schriftlich | 120 Minuten | 10 % |
| Wirtschafts- und Sozialkunde | Ende der Ausbildung | schriftlich | 60 Minuten | 10 % |
In beezubi übst du zu genau diesen Themen: Wartung und Inspektion, Bremsen und Fahrwerk, Motor- und Antriebstechnik, Fahrzeugelektrik und Bussysteme, Diagnosetechnik und Hochvolttechnik.
Gestreckte Gesellenprüfung: Teil 1 zählt mit 35 % bereits zur Abschlussnote und kann nicht wiederholt werden. Die Lernfelder 11 bis 14 richten sich nach dem gewählten Schwerpunkt (Pkw-, Nutzfahrzeug-, Motorrad-, System- oder Karosserietechnik).
Rechtsstand: Ausbildungsordnung (KfzMechaAusbV) vom 14.06.2013, zuletzt geändert am 27.01.2014, KMK-Rahmenlehrplan vom 25.04.2013. Geprüft am 24.08.2026.
beezubi orientiert sich an den Lernfeldern des KMK-Rahmenlehrplans für Kraftfahrzeugmechatroniker.
So baust du Wissen auf, das bis Teil 2 trägt – statt vor jeder Klassenarbeit wieder bei null anzufangen.
Weil Teil 1 mit 35 Prozent in die Gesamtnote eingeht, entscheidet sich schon im zweiten Lehrjahr, wie entspannt der zweite Prüfungsteil am Ende wird.
In beezubi lernst du passend zu diesen Lernfeldern und kannst gezielt einzelne Themen üben.
Unsere App basiert auf dem offiziellen Rahmenlehrplan für Kraftfahrzeugmechatroniker und Kraftfahrzeugmechatronikerinnen der Kultusministerkonferenz (Beschluss vom 25. April 2013).
Rahmenlehrplan ansehenDie Fragen gibt es je nach Beruf in 7 bis 16 Sprachen. Verstehst du eine auf Deutsch nicht, schaltest du sie mit einem Fingertipp um – und ebenso schnell zurück, denn geprüft wird später auf Deutsch. Diese fünf sind bei jedem Beruf dabei:
Viele beginnen erst wenige Wochen vor der Prüfung intensiv zu lernen.
Empfehlenswert ist jedoch ein früher Start, begleitend zum Unterricht. So gehst du schon im zweiten Lehrjahr vorbereitet in Teil 1 deiner Prüfung als Kfz-Mechatroniker.
Nein. Es gibt die gestreckte Gesellenprüfung: Teil 1 als Serviceauftrag am Ende des zweiten Ausbildungsjahres, Teil 2 am Ende der Ausbildung. Teil 1 zählt mit 35 Prozent zur Endnote. Wer dort schwach abschneidet, kann das nur noch über Teil 2 ausgleichen.
Die Prüfung findet in zwei Teilen statt, und beide zählen zur Endnote. Teil 1 am Ende des zweiten Ausbildungsjahres macht 35 Prozent aus und kann nicht wiederholt werden — ein schlechtes Ergebnis lässt sich nur über Teil 2 ausgleichen.
Als Serviceauftrag: eine praktische Arbeitsaufgabe am Fahrzeug mit situativen Gesprächen und einer schriftlichen Aufgabe. Geprüft werden Wartung und Inspektion, Bremsen, Fahrwerk, Bordnetz und Prüftechnik.
Kundenauftrag praktisch, 35 Prozent. Kraftfahrzeugtechnik und Instandhaltungstechnik schriftlich, 120 Minuten, 10 Prozent. Diagnosetechnik schriftlich, 120 Minuten, 10 Prozent. Wirtschafts- und Sozialkunde, 60 Minuten, 10 Prozent.
Die Schwerpunkte — Pkw-, Nutzfahrzeug-, Motorrad-, System- und Hochvolttechnik sowie Karosserietechnik — legt in der Praxis dein Ausbildungsbetrieb fest. Sie bestimmen die Lernfelder 11 bis 14 und die Inhalte in Teil 2.
Zunehmend wichtig. Arbeiten an Hochvoltsystemen setzen eine eigene Qualifizierung voraus, und die Grundlagen sind fester Bestandteil der Ausbildung und der Prüfung geworden.
Fragen zu allen vierzehn Lernfeldern, sortiert nach Ausbildungsjahr, mit Schwerpunkt auf Diagnosetechnik und Fahrzeugelektrik. Zwanzig Fragen täglich sind dauerhaft kostenlos.
Die Prüfung kann zweimal wiederholt werden, jeweils zum nächsten regulären Termin — so steht es im Berufsbildungsgesetz. Wiederholt wird in der Regel nur, was schlechter als „ausreichend“ war. Wichtig für dich: Auf dein Verlangen verlängert sich das Ausbildungsverhältnis bis zur nächsten Prüfung, höchstens um ein Jahr. Du stehst also nicht plötzlich ohne Vertrag da.
Ja, das geht — über die sogenannte Externenprüfung. Wer mindestens gut fünf Jahre im Beruf gearbeitet hat, kann zur Gesellen- beziehungsweise Abschlussprüfung zugelassen werden, auch ohne Ausbildungsvertrag und ohne Berufsschule. Rechtsgrundlage ist § 45 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes (im Handwerk § 37 Absatz 2 der Handwerksordnung). Den Antrag stellst du bei der Handwerkskammer oder IHK; sie prüft die Berufserfahrung im Einzelfall. Der Haken: Du bekommst keinen Unterricht und keinen Ausbilder, musst aber dieselbe Prüfung schreiben. Genau dafür ist strukturiertes Übungsmaterial wichtiger als für jeden Azubi.
Mündlich geprüft wird über die situativen Gespräche im Kundenauftrag. Du bekommst eine praxisnahe Aufgabe, hast Vorbereitungszeit und sprichst dann mit dem Prüfungsausschuss darüber. Bewertet wird nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem, wie du dein Vorgehen begründest. Die häufigste Fehleinschätzung: auswendig gelernte Definitionen aufsagen. Gefragt ist, dass du eine Situation einordnest und deine Entscheidung erklärst.
Ja. Die Ausbildungsordnung ist Bundesrecht und gilt in allen sechzehn Ländern gleich — dieselben Prüfungsbereiche, dieselben Zeiten, dieselben Gewichtungen. Unterschiedlich sind nur drei Dinge: die Prüfungstermine, die zuständige Handwerkskammer oder IHK vor Ort und die Lehrpläne der Berufsschulen, die den KMK-Rahmenlehrplan landesspezifisch umsetzen. Für dein Lernen heißt das: Was hier steht, gilt für dich — egal wo du wohnst.
Von uns nicht — und das ist Absicht. Ein PDF kann drei Dinge nicht, auf die es beim Prüfungslernen ankommt: Es merkt sich nicht, was du falsch hattest, und legt es dir nicht noch einmal vor. Es sagt dir nicht, wie du im Vergleich zur Prüfungsanforderung stehst. Und es veraltet in dem Moment, in dem sich eine Verordnung ändert. Was ein Buch besser kann: erklären. Deshalb sagen wir auf jeder Seite, dass Berufsschule und Fachbücher unverzichtbar bleiben. beezubi ist die Übung dazu, nicht der Ersatz. Täglich 20 Fragen sind dauerhaft kostenlos — ohne Testphase, die irgendwann ausläuft. Probier es aus, bevor du ein Buch kaufst.
Über den 100-Punkte-Schlüssel: 100 bis 92 Punkte sehr gut, 91 bis 81 gut, 80 bis 67 befriedigend, 66 bis 50 ausreichend, 49 bis 30 mangelhaft und darunter ungenügend. Deine Handwerkskammer oder IHK rechnet nach dem üblichen 100-Punkte-Schlüssel — und zwar unabhängig vom Bundesland. Wer nach „Notenschlüssel Bayern" oder „Notenschlüssel NRW" sucht, findet deshalb überall dieselbe Tabelle. Verbindlich ist am Ende die Prüfungsordnung deiner Handwerkskammer oder IHK.
Die zweite Chance, wenn es knapp nicht reicht. Liegt ein schriftlicher Prüfungsbereich unter 50 Punkten und würdest du dadurch durchfallen, kannst du eine mündliche Ergänzungsprüfung beantragen — in einem Bereich, den du selbst auswählst. Wichtig sind zwei Dinge: Sie muss zum Bestehen tatsächlich reichen können, denn zur reinen Notenverbesserung gibt es sie nicht. Und sie zählt nur zu einem Drittel: Das schriftliche Ergebnis wird doppelt gewichtet, das mündliche einfach. Bei 46 Punkten schriftlich brauchst du also 58 mündlich, um auf die 50 zu kommen. Den Antrag stellst du bei deiner Handwerkskammer oder IHK; welche Bereiche infrage kommen, steht in deiner Ausbildungsordnung.
Starte kostenlos und schalte alle Inhalte frei, wenn du bereit bist.
Lerne begleitend zum Unterricht, wiederhole kontinuierlich und bereite dich Schritt für Schritt auf deine Prüfungen vor.