Zwei Jahre, acht Lernfelder — üb begleitend zum Unterricht und geh vorbereitet in die Abschlussprüfung. Die Ausbildung zum Fachlageristen dauert zwei Jahre und führt durch acht Lernfelder – von der Warenannahme über Lagerung und Kommissionierung bis zum Versand.
beezubi ordnet die Fragen nach genau diesen Lernfeldern. So lernst du in der Reihenfolge, in der es auch die Berufsschule vorsieht.
Betrieb, Berufsschule und Lehrbücher bleiben unverzichtbar. Wir helfen dir, dein Wissen zu festigen und in der Prüfung sicher abzurufen.

| Prüfungsbereich | Zeitpunkt | Form | Dauer | Gewichtung |
|---|---|---|---|---|
| Lagerprozesse | Mitte des 2. Ausbildungsjahres | schriftlich | max. 90 Minuten |
| Prüfungsbereich | Zeitpunkt | Form | Dauer | Gewichtung |
|---|---|---|---|---|
| Praktische Arbeitsaufgaben | Ende der Ausbildung | praktisch | max. 3 Stunden | |
| Güterbewegung | Ende der Ausbildung | schriftlich | 60 Minuten | 40 % des schriftlichen Teils |
| Güterkontrolle und Lagerhaltung | Ende der Ausbildung | schriftlich | 60 Minuten | 40 % des schriftlichen Teils |
| Wirtschafts- und Sozialkunde | Ende der Ausbildung | schriftlich | 60 Minuten | 20 % des schriftlichen Teils |
In beezubi übst du zu genau diesen Themen: Wareneingang und -ausgang, Kommissionierung, Verpackung, Ladungssicherung, Gefahrgut, Bestandsführung und Inventur.
Zweijährige Ausbildung. Die Prozentwerte beziehen sich auf den schriftlichen Teil; praktischer und schriftlicher Teil werden getrennt gewichtet. Bei Fortsetzung zur Fachkraft für Lagerlogistik wird die Prüfung angerechnet.
Rechtsstand: Ausbildungsordnung (LWLogAusbV) vom 26.07.2004, KMK-Rahmenlehrplan vom 25.03.2004. Geprüft am 24.08.2026.
beezubi orientiert sich an den acht Lernfeldern des KMK-Rahmenlehrplans für Fachlageristen.
So bist du auch für den Fall gerüstet, dass du im dritten Jahr zur Fachkraft für Lagerlogistik weitermachst.
Weil Lagerprozesse und Güterbewegung zusammen 80 Prozent des schriftlichen Ergebnisses ausmachen, entscheiden sich hier die meisten Prüfungen.
In beezubi lernst du passend zu diesen Lernfeldern und kannst gezielt einzelne Themen üben.
Unsere App basiert auf dem offiziellen Rahmenlehrplan für Fachlageristen und Fachlageristinnen der Kultusministerkonferenz (Beschluss vom 25. März 2004).
Rahmenlehrplan ansehenDie Fragen gibt es je nach Beruf in 7 bis 16 Sprachen. Verstehst du eine auf Deutsch nicht, schaltest du sie mit einem Fingertipp um – und ebenso schnell zurück, denn geprüft wird später auf Deutsch. Diese fünf sind bei jedem Beruf dabei:
Viele beginnen erst wenige Wochen vor der Prüfung intensiv zu lernen.
Bei einer zweijährigen Ausbildung ist das besonders knapp. Wer begleitend zum Unterricht lernt, geht deutlich ruhiger in die Abschlussprüfung als Fachlagerist.
Zwei Jahre. Wer danach ein drittes Jahr anhängt, wird Fachkraft für Lagerlogistik; die Fachlageristenprüfung wird dabei angerechnet.
Ein praktischer Teil von maximal drei Stunden und drei schriftliche Bereiche: Güterbewegung (60 Minuten), Güterkontrolle und Lagerhaltung (60 Minuten) sowie Wirtschafts- und Sozialkunde (60 Minuten) im Verhältnis 40 zu 40 zu 20.
Typischerweise Güter annehmen und prüfen, kommissionieren, verpacken, Ladung sichern und Flurförderzeuge bedienen — also die Tätigkeiten, die auch den Arbeitsalltag ausmachen.
Für die Prüfung ist die Befähigung zum Führen von Flurförderzeugen praktisch unverzichtbar. In den meisten Betrieben ist der Kurs Teil der Ausbildung — frag früh nach, wenn du nichts dazu hörst.
Nein. Sie dauert maximal 90 Minuten, zählt nicht zur Abschlussnote, ist aber Zulassungsvoraussetzung.
Fragen zu allen Lernfeldern der zweijährigen Ausbildung, mit Schwerpunkt auf Ladungssicherung, Gefahrgut und Bestandsführung. Zwanzig Fragen täglich sind dauerhaft kostenlos.
Die Prüfung kann zweimal wiederholt werden, jeweils zum nächsten regulären Termin — so steht es im Berufsbildungsgesetz. Wiederholt wird in der Regel nur, was schlechter als „ausreichend“ war. Wichtig für dich: Auf dein Verlangen verlängert sich das Ausbildungsverhältnis bis zur nächsten Prüfung, höchstens um ein Jahr. Du stehst also nicht plötzlich ohne Vertrag da.
Ja, das geht — über die sogenannte Externenprüfung. Wer mindestens drei Jahre im Beruf gearbeitet hat, kann zur Abschlussprüfung zugelassen werden, auch ohne Ausbildungsvertrag und ohne Berufsschule. Rechtsgrundlage ist § 45 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes (im Handwerk § 37 Absatz 2 der Handwerksordnung). Den Antrag stellst du bei der IHK; sie prüft die Berufserfahrung im Einzelfall. Der Haken: Du bekommst keinen Unterricht und keinen Ausbilder, musst aber dieselbe Prüfung schreiben. Genau dafür ist strukturiertes Übungsmaterial wichtiger als für jeden Azubi.
Ja. Sie liegt in der Regel vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres und ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung. Sie ist aber nicht notenwirksam — das Ergebnis fließt nicht in die Abschlussnote ein. Als ehrlicher Zwischenstand ist sie trotzdem nützlich.
Ja. Die Ausbildungsordnung ist Bundesrecht und gilt in allen sechzehn Ländern gleich — dieselben Prüfungsbereiche, dieselben Zeiten, dieselben Gewichtungen. Unterschiedlich sind nur drei Dinge: die Prüfungstermine, die zuständige IHK vor Ort und die Lehrpläne der Berufsschulen, die den KMK-Rahmenlehrplan landesspezifisch umsetzen. Für dein Lernen heißt das: Was hier steht, gilt für dich — egal wo du wohnst.
Von uns nicht — und das ist Absicht. Ein PDF kann drei Dinge nicht, auf die es beim Prüfungslernen ankommt: Es merkt sich nicht, was du falsch hattest, und legt es dir nicht noch einmal vor. Es sagt dir nicht, wie du im Vergleich zur Prüfungsanforderung stehst. Und es veraltet in dem Moment, in dem sich eine Verordnung ändert. Was ein Buch besser kann: erklären. Deshalb sagen wir auf jeder Seite, dass Berufsschule und Fachbücher unverzichtbar bleiben. beezubi ist die Übung dazu, nicht der Ersatz. Täglich 20 Fragen sind dauerhaft kostenlos — ohne Testphase, die irgendwann ausläuft. Probier es aus, bevor du ein Buch kaufst.
Sie besteht aus praktischen Arbeitsaufgaben und dauert höchstens drei Stunden. Geprüft wird, was du im Lager wirklich tust: Waren annehmen und kontrollieren, sachgerecht einlagern, kommissionieren, Sendungen zusammenstellen und für den Versand vorbereiten — samt der Papiere, die dazugehören. Daneben stehen drei schriftliche Bereiche: Güterbewegung und Güterkontrolle mit je 40 Prozent des schriftlichen Teils sowie Wirtschafts- und Sozialkunde mit 20 Prozent.
Über den 100-Punkte-Schlüssel: 100 bis 92 Punkte sehr gut, 91 bis 81 gut, 80 bis 67 befriedigend, 66 bis 50 ausreichend, 49 bis 30 mangelhaft und darunter ungenügend. Alle Industrie- und Handelskammern rechnen nach demselben Schlüssel — und zwar unabhängig vom Bundesland. Wer nach „Notenschlüssel Bayern" oder „Notenschlüssel NRW" sucht, findet deshalb überall dieselbe Tabelle. Verbindlich ist am Ende die Prüfungsordnung deiner IHK.
Die zweite Chance, wenn es knapp nicht reicht. Liegt ein schriftlicher Prüfungsbereich unter 50 Punkten und würdest du dadurch durchfallen, kannst du eine mündliche Ergänzungsprüfung beantragen — in einem Bereich, den du selbst auswählst. Wichtig sind zwei Dinge: Sie muss zum Bestehen tatsächlich reichen können, denn zur reinen Notenverbesserung gibt es sie nicht. Und sie zählt nur zu einem Drittel: Das schriftliche Ergebnis wird doppelt gewichtet, das mündliche einfach. Bei 46 Punkten schriftlich brauchst du also 58 mündlich, um auf die 50 zu kommen. Den Antrag stellst du bei deiner IHK; welche Bereiche infrage kommen, steht in deiner Ausbildungsordnung.
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Lerne begleitend zum Unterricht, wiederhole kontinuierlich und bereite dich Schritt für Schritt auf deine Prüfungen vor.