Von der ersten Klausur über Teil 1 bis zum Fachgespräch — mit Fragen zu allen Lernfeldern und Wahlqualifikationen. Seit dem 1. August 2025 gilt eine neue Ausbildungsordnung. Struktur und Prüfung sind gleich geblieben – aber die Wahlqualifikationen heißen anders, und aus der Reportvariante ist die betriebliche Variante geworden.
beezubi ist auf dem aktuellen Stand: 13 Lernfelder, gestreckte Abschlussprüfung, Teil 1 im vierten Ausbildungshalbjahr mit 25 Prozent Gewicht.
Betrieb, Berufsschule und Lehrbücher bleiben unverzichtbar. Wir helfen dir, dein Wissen zu festigen und in beiden Prüfungsteilen sicher abzurufen.

| Prüfungsbereich | Zeitpunkt | Form | Dauer | Gewichtung |
|---|---|---|---|---|
| Informationstechnisches Büromanagement | Mitte des 2. Ausbildungsjahres | schriftlich am PC | 120 Minuten | 25 % |
| Prüfungsbereich | Zeitpunkt | Form | Dauer | Gewichtung |
|---|---|---|---|---|
| Kundenbeziehungsprozesse | Ende der Ausbildung | schriftlich | 150 Minuten | 30 % |
| Fachaufgabe in der Wahlqualifikation | Ende der Ausbildung | Fachgespräch | max. 20 Minuten | 35 % |
| Wirtschafts- und Sozialkunde | Ende der Ausbildung | schriftlich | 60 Minuten | 10 % |
In beezubi übst du zu genau diesen Themen: Auftragsbearbeitung, Beschaffung, Kalkulation, Personalwesen, kaufmännische Steuerung und Kontrolle sowie Textverarbeitung und Tabellenkalkulation.
Teil 1 zählt mit 25 % bereits zur Abschlussnote und kann nicht wiederholt werden. Für die Fachaufgabe werden zwei der zehn Wahlqualifikationen gewählt; die Fachaufgabe ist Sperrfach.
Rechtsstand: Ausbildungsordnung (BüroMKfAusbV) vom 25.02.2025, Rahmenlehrplan i.d.F. der Bildungsministerkonferenz vom 20.03.2025. Geprüft am 24.08.2026.
beezubi orientiert sich an den 13 Lernfeldern des KMK-Rahmenlehrplans in der Fassung vom 20. März 2025.
So lernst du mit Begriffen, die in deiner Prüfung tatsächlich verwendet werden.
Weil Teil 2 für sich bestanden werden muss und kein Bereich „ungenügend" sein darf, trägt ein starkes Teil-1-Ergebnis am Ende nur begrenzt.
In beezubi lernst du passend zu diesen Lernfeldern und kannst gezielt einzelne Themen üben.
Unsere App basiert auf dem offiziellen Rahmenlehrplan für Kaufleute für Büromanagement der Kultusministerkonferenz (Beschluss vom 27. September 2013 in der Fassung vom 20. März 2025) und der Ausbildungsordnung vom 25. Februar 2025.
Rahmenlehrplan ansehenDie Fragen gibt es je nach Beruf in 7 bis 16 Sprachen. Verstehst du eine auf Deutsch nicht, schaltest du sie mit einem Fingertipp um – und ebenso schnell zurück, denn geprüft wird später auf Deutsch. Diese fünf sind bei jedem Beruf dabei:
Viele beginnen erst wenige Wochen vor der Abschlussprüfung intensiv zu lernen.
Empfehlenswert ist ein früher Start, begleitend zum Unterricht. So gehst du vorbereitet in Teil 1 deiner Prüfung als Kauffrau oder Kaufmann für Büromanagement.
Nein. An ihre Stelle ist Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung getreten: Informationstechnisches Büromanagement, 120 Minuten am Computer, in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres. Er zählt mit 25 Prozent zur Endnote und kann nicht wiederholt werden.
Aus zehn Wahlqualifikationen wählt dein Betrieb zwei aus, zum Beispiel Auftragssteuerung, Personalwirtschaft oder kaufmännische Steuerung. Sie stehen im Ausbildungsvertrag und bestimmen, worüber du in der Fachaufgabe geprüft wirst.
Am Computer, 120 Minuten, Bereich Informationstechnisches Büromanagement: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation und Dateiorganisation. Der Teil zählt mit 25 Prozent zur Abschlussnote und kann nicht wiederholt werden.
Dein Betrieb legt eine der beiden Varianten fest. Beim Report dokumentierst du zwei betriebliche Fachaufgaben schriftlich und sprichst darüber; bei der Fallbearbeitung bekommst du die Aufgabe erst in der Prüfung. Beide Wege enden in einem Fachgespräch von maximal zwanzig Minuten.
Kundenbeziehungsprozesse schriftlich, 150 Minuten, 30 Prozent. Fachaufgabe in der Wahlqualifikation, 35 Prozent — zugleich Sperrfach. Wirtschafts- und Sozialkunde, 60 Minuten, 10 Prozent.
Ja, im Rahmen der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle. Erwartet wird nicht die Tiefe einer Bilanzbuchhalterprüfung, aber sicherer Umgang mit Buchungssätzen, Kalkulation und Kennzahlen.
Fragen zu allen dreizehn Lernfeldern und den kaufmännischen Kernbereichen, sortiert nach Ausbildungsjahr. Zwanzig Fragen täglich sind dauerhaft kostenlos.
Die Prüfung kann zweimal wiederholt werden, jeweils zum nächsten regulären Termin — so steht es im Berufsbildungsgesetz. Wiederholt wird in der Regel nur, was schlechter als „ausreichend“ war. Wichtig für dich: Auf dein Verlangen verlängert sich das Ausbildungsverhältnis bis zur nächsten Prüfung, höchstens um ein Jahr. Du stehst also nicht plötzlich ohne Vertrag da. Beachte: Die fachaufgabe in der wahlqualifikation ist Sperrfach — dieser Bereich muss in jedem Fall mindestens „ausreichend“ sein.
Ja, das geht — über die sogenannte Externenprüfung. Wer mindestens viereinhalb Jahre im Beruf gearbeitet hat, kann zur Abschlussprüfung zugelassen werden, auch ohne Ausbildungsvertrag und ohne Berufsschule. Rechtsgrundlage ist § 45 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes (im Handwerk § 37 Absatz 2 der Handwerksordnung). Den Antrag stellst du bei der IHK; sie prüft die Berufserfahrung im Einzelfall. Der Haken: Du bekommst keinen Unterricht und keinen Ausbilder, musst aber dieselbe Prüfung schreiben. Genau dafür ist strukturiertes Übungsmaterial wichtiger als für jeden Azubi.
Mündlich geprüft wird über die Fachaufgabe in der Wahlqualifikation, höchstens 20 Minuten. Du bekommst eine praxisnahe Aufgabe, hast Vorbereitungszeit und sprichst dann mit dem Prüfungsausschuss darüber. Bewertet wird nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem, wie du dein Vorgehen begründest. Und dieser Bereich ist Sperrfach: Ohne mindestens „ausreichend“ hier ist die gesamte Prüfung nicht bestanden. Die häufigste Fehleinschätzung: auswendig gelernte Definitionen aufsagen. Gefragt ist, dass du eine Situation einordnest und deine Entscheidung erklärst.
Ja. Die Ausbildungsordnung ist Bundesrecht und gilt in allen sechzehn Ländern gleich — dieselben Prüfungsbereiche, dieselben Zeiten, dieselben Gewichtungen. Unterschiedlich sind nur drei Dinge: die Prüfungstermine, die zuständige IHK vor Ort und die Lehrpläne der Berufsschulen, die den KMK-Rahmenlehrplan landesspezifisch umsetzen. Für dein Lernen heißt das: Was hier steht, gilt für dich — egal wo du wohnst.
Von uns nicht — und das ist Absicht. Ein PDF kann drei Dinge nicht, auf die es beim Prüfungslernen ankommt: Es merkt sich nicht, was du falsch hattest, und legt es dir nicht noch einmal vor. Es sagt dir nicht, wie du im Vergleich zur Prüfungsanforderung stehst. Und es veraltet in dem Moment, in dem sich eine Verordnung ändert. Was ein Buch besser kann: erklären. Deshalb sagen wir auf jeder Seite, dass Berufsschule und Fachbücher unverzichtbar bleiben. beezubi ist die Übung dazu, nicht der Ersatz. Täglich 20 Fragen sind dauerhaft kostenlos — ohne Testphase, die irgendwann ausläuft. Probier es aus, bevor du ein Buch kaufst.
Für die Fachaufgabe in der Wahlqualifikation gibt es zwei Wege. Bei der betrieblichen Variante — bis August 2025 hieß sie Reportvariante — bearbeitest du im Betrieb eine echte Fachaufgabe, hältst sie schriftlich fest und reichst den Report vor der Prüfung ein. Das Fachgespräch knüpft dann daran an. Bei der klassischen Variante stellt der Prüfungsausschuss dir stattdessen eine praktische Aufgabe. Welchen Weg du gehst, entscheidest nicht du allein — das legt dein Ausbildungsbetrieb mit der Anmeldung fest. Frag früh nach, denn der Report will geschrieben sein, während der Prüfungsstoff auch noch sitzen muss.
Dein Betrieb legt im Ausbildungsvertrag zwei Wahlqualifikationen fest, die im dritten Jahr vertieft werden. Geprüft wird davon nur eine — in der Fachaufgabe in der Wahlqualifikation. Wichtig, wenn du im Netz suchst: Mit der Ausbildungsordnung vom 1. August 2025 heißen mehrere Wahlqualifikationen anders als vorher. Ältere Übersichten, auch gut aussehende, bilden deshalb teilweise den alten Stand ab. Verbindlich ist, was in deinem Ausbildungsvertrag steht.
Über den 100-Punkte-Schlüssel: 100 bis 92 Punkte sehr gut, 91 bis 81 gut, 80 bis 67 befriedigend, 66 bis 50 ausreichend, 49 bis 30 mangelhaft und darunter ungenügend. Alle Industrie- und Handelskammern rechnen nach demselben Schlüssel — und zwar unabhängig vom Bundesland. Wer nach „Notenschlüssel Bayern" oder „Notenschlüssel NRW" sucht, findet deshalb überall dieselbe Tabelle. Verbindlich ist am Ende die Prüfungsordnung deiner IHK.
Die zweite Chance, wenn es knapp nicht reicht. Liegt ein schriftlicher Prüfungsbereich unter 50 Punkten und würdest du dadurch durchfallen, kannst du eine mündliche Ergänzungsprüfung beantragen — in einem Bereich, den du selbst auswählst. Wichtig sind zwei Dinge: Sie muss zum Bestehen tatsächlich reichen können, denn zur reinen Notenverbesserung gibt es sie nicht. Und sie zählt nur zu einem Drittel: Das schriftliche Ergebnis wird doppelt gewichtet, das mündliche einfach. Bei 46 Punkten schriftlich brauchst du also 58 mündlich, um auf die 50 zu kommen. Den Antrag stellst du bei deiner IHK; welche Bereiche infrage kommen, steht in deiner Ausbildungsordnung.
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