Begleitet dich durch alle drei Jahre: Klassenarbeiten, Teil 1 im zweiten Jahr und die Abschlussprüfung am Ende. Die dreijährige Ausbildung im Einzelhandel geht über die Verkäufer-Ausbildung hinaus: Im dritten Jahr kommen die Lernfelder 11 bis 14 dazu – Geschäftsprozesse steuern, Marketingkonzepte, Personaleinsatz und Unternehmensführung.
Eine Zwischenprüfung gibt es nicht. Teil 1 der Abschlussprüfung liegt am Ende des zweiten Ausbildungsjahres und zählt bereits 35 Prozent der Endnote.
Betrieb, Berufsschule und Lehrbücher bleiben unverzichtbar. Wir helfen dir, dein Wissen zu festigen und in beiden Prüfungsteilen sicher abzurufen.

| Prüfungsbereich | Zeitpunkt | Form | Dauer | Gewichtung |
|---|---|---|---|---|
| Verkauf und Marketing | Ende des 2. Ausbildungsjahres | schriftlich | 90 Minuten | 15 % |
| Warenwirtschaft und Kalkulation | Ende des 2. Ausbildungsjahres | schriftlich | 60 Minuten | 10 % |
| Wirtschafts- und Sozialkunde | Ende des 2. Ausbildungsjahres | schriftlich | 60 Minuten | 10 % |
| Prüfungsbereich | Zeitpunkt | Form | Dauer | Gewichtung |
|---|---|---|---|---|
| Geschäftsprozesse im Einzelhandel | Ende der Ausbildung | schriftlich | 120 Minuten | 25 % |
| Fallbezogenes Fachgespräch | Ende der Ausbildung | Fachgespräch | max. 20 Minuten | 40 % |
In beezubi übst du zu genau diesen Themen: Verkaufsgespräch und Beratung, Warenpräsentation, Handelskalkulation, Warenwirtschaft, betriebliche Kennzahlen und Wirtschafts- und Sozialkunde.
Teil 1 entspricht inhaltlich der Verkäuferprüfung und zählt mit 35 % bereits zur Abschlussnote. Das Fachgespräch ist Sperrfach: Wer hier nicht besteht, besteht die gesamte Prüfung nicht.
Rechtsstand: Ausbildungsordnung (VerkEHKflAusbV) vom 13.03.2017, KMK-Rahmenlehrplan vom 17.06.2004 i.d.F. vom 16.09.2016. Geprüft am 24.08.2026.
beezubi orientiert sich an den 14 Lernfeldern des KMK-Rahmenlehrplans für Kaufleute im Einzelhandel.
Damit deckst du auch das dritte Ausbildungsjahr ab, das über die Verkäufer-Ausbildung hinausgeht.
Weil Wirtschafts- und Sozialkunde kein Sperrfach ist, das Fachgespräch aber schon, entscheidet sich die Prüfung an anderer Stelle, als viele erwarten.
In beezubi lernst du passend zu diesen Lernfeldern und kannst gezielt einzelne Themen üben.
Unsere App basiert auf dem offiziellen Rahmenlehrplan für Kaufleute im Einzelhandel der Kultusministerkonferenz (Beschluss vom 17. Juni 2004 in der Fassung vom 16. September 2016) und der Ausbildungsordnung vom 13. März 2017.
Rahmenlehrplan ansehenDie Fragen gibt es je nach Beruf in 7 bis 16 Sprachen. Verstehst du eine auf Deutsch nicht, schaltest du sie mit einem Fingertipp um – und ebenso schnell zurück, denn geprüft wird später auf Deutsch. Diese fünf sind bei jedem Beruf dabei:
Viele beginnen erst wenige Wochen vor der Abschlussprüfung intensiv zu lernen.
Empfehlenswert ist ein früher Start, begleitend zum Unterricht. So bist du schon am Ende des zweiten Jahres für Teil 1 deiner Einzelhandels-Prüfung vorbereitet.
Nein. Seit der Neuordnung gibt es die gestreckte Abschlussprüfung mit Teil 1 am Ende des zweiten Ausbildungsjahres und Teil 2 am Ende der Ausbildung. Teil 1 zählt mit 35 Prozent zur Endnote — anders als früher, wo die Zwischenprüfung nur der Standortbestimmung diente.
Sie ist gestreckt. Teil 1 am Ende des zweiten Ausbildungsjahres besteht aus Verkauf und Marketing (90 Minuten), Warenwirtschaft und Kalkulation (60 Minuten) und Wirtschafts- und Sozialkunde (60 Minuten) und zählt mit 35 Prozent. Teil 2 besteht aus Geschäftsprozessen (120 Minuten, 25 Prozent) und dem fallbezogenen Fachgespräch (40 Prozent).
Ein Prüfungsbereich, in dem du mindestens ausreichend abschneiden musst, sonst ist die gesamte Prüfung nicht bestanden — auch bei guten Noten in allen anderen Bereichen. Im Einzelhandel ist das fallbezogene Fachgespräch Sperrfach.
Du bekommst eine praxisnahe Aufgabe aus deinem gewählten Wahlqualifikationsbereich, hast Vorbereitungszeit und führst dann ein Gespräch von maximal zwanzig Minuten mit dem Prüfungsausschuss. Bewertet wird nicht nur das Ergebnis, sondern auch, wie du dein Vorgehen begründest.
Inhaltlich weitgehend ja. Wer die Verkäuferausbildung abgeschlossen hat und im dritten Jahr weitermacht, bekommt sie nach § 30 BBiG als Teil 1 angerechnet.
Die schriftlichen Prüfungen der IHK finden bundesweit im Frühjahr und im Winter statt. Deine IHK teilt den genauen Termin und den Prüfungsort rechtzeitig mit.
Fragen zu allen Lernfeldern, getrennt nach Ausbildungsjahr, plus einen Prüfungsmodus für Teil 1 und Teil 2. Zwanzig Fragen täglich sind dauerhaft kostenlos — auch im Unterricht nutzbar.
Die Prüfung kann zweimal wiederholt werden, jeweils zum nächsten regulären Termin — so steht es im Berufsbildungsgesetz. Wiederholt wird in der Regel nur, was schlechter als „ausreichend“ war. Wichtig für dich: Auf dein Verlangen verlängert sich das Ausbildungsverhältnis bis zur nächsten Prüfung, höchstens um ein Jahr. Du stehst also nicht plötzlich ohne Vertrag da. Beachte: Das fallbezogene fachgespräch ist Sperrfach — dieser Bereich muss in jedem Fall mindestens „ausreichend“ sein.
Ja, das geht — über die sogenannte Externenprüfung. Wer mindestens viereinhalb Jahre im Beruf gearbeitet hat, kann zur Abschlussprüfung zugelassen werden, auch ohne Ausbildungsvertrag und ohne Berufsschule. Rechtsgrundlage ist § 45 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes (im Handwerk § 37 Absatz 2 der Handwerksordnung). Den Antrag stellst du bei der IHK; sie prüft die Berufserfahrung im Einzelfall. Der Haken: Du bekommst keinen Unterricht und keinen Ausbilder, musst aber dieselbe Prüfung schreiben. Genau dafür ist strukturiertes Übungsmaterial wichtiger als für jeden Azubi.
Mündlich geprüft wird über das fallbezogene Fachgespräch, höchstens 20 Minuten. Du bekommst eine praxisnahe Aufgabe, hast Vorbereitungszeit und sprichst dann mit dem Prüfungsausschuss darüber. Bewertet wird nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem, wie du dein Vorgehen begründest. Und dieser Bereich ist Sperrfach: Ohne mindestens „ausreichend“ hier ist die gesamte Prüfung nicht bestanden. Die häufigste Fehleinschätzung: auswendig gelernte Definitionen aufsagen. Gefragt ist, dass du eine Situation einordnest und deine Entscheidung erklärst.
Ja. Die Ausbildungsordnung ist Bundesrecht und gilt in allen sechzehn Ländern gleich — dieselben Prüfungsbereiche, dieselben Zeiten, dieselben Gewichtungen. Unterschiedlich sind nur drei Dinge: die Prüfungstermine, die zuständige IHK vor Ort und die Lehrpläne der Berufsschulen, die den KMK-Rahmenlehrplan landesspezifisch umsetzen. Für dein Lernen heißt das: Was hier steht, gilt für dich — egal wo du wohnst.
Von uns nicht — und das ist Absicht. Ein PDF kann drei Dinge nicht, auf die es beim Prüfungslernen ankommt: Es merkt sich nicht, was du falsch hattest, und legt es dir nicht noch einmal vor. Es sagt dir nicht, wie du im Vergleich zur Prüfungsanforderung stehst. Und es veraltet in dem Moment, in dem sich eine Verordnung ändert. Was ein Buch besser kann: erklären. Deshalb sagen wir auf jeder Seite, dass Berufsschule und Fachbücher unverzichtbar bleiben. beezubi ist die Übung dazu, nicht der Ersatz. Täglich 20 Fragen sind dauerhaft kostenlos — ohne Testphase, die irgendwann ausläuft. Probier es aus, bevor du ein Buch kaufst.
Du wählst zweimal. Nach 21 Monaten eine aus der ersten Liste: Sicherstellung der Warenpräsenz, Beratung von Kunden, Kassensystemdaten und Kundenservice oder Werbung und Verkaufsförderung. Im dritten Jahr kommen drei aus der zweiten Liste dazu: Beratung in komplexen Situationen, Warenbeschaffung, Warenbestandssteuerung, kaufmännische Steuerung und Kontrolle, Marketingmaßnahmen, Onlinehandel, Mitarbeiterführung und -entwicklung oder Vorbereitung unternehmerischer Selbstständigkeit — mindestens eine davon muss aus den ersten drei stammen. Im fallbezogenen Fachgespräch geht es um eine deiner gewählten Qualifikationen.
Über den 100-Punkte-Schlüssel: 100 bis 92 Punkte sehr gut, 91 bis 81 gut, 80 bis 67 befriedigend, 66 bis 50 ausreichend, 49 bis 30 mangelhaft und darunter ungenügend. Alle Industrie- und Handelskammern rechnen nach demselben Schlüssel — und zwar unabhängig vom Bundesland. Wer nach „Notenschlüssel Bayern" oder „Notenschlüssel NRW" sucht, findet deshalb überall dieselbe Tabelle. Verbindlich ist am Ende die Prüfungsordnung deiner IHK.
Die zweite Chance, wenn es knapp nicht reicht. Liegt ein schriftlicher Prüfungsbereich unter 50 Punkten und würdest du dadurch durchfallen, kannst du eine mündliche Ergänzungsprüfung beantragen — in einem Bereich, den du selbst auswählst. Wichtig sind zwei Dinge: Sie muss zum Bestehen tatsächlich reichen können, denn zur reinen Notenverbesserung gibt es sie nicht. Und sie zählt nur zu einem Drittel: Das schriftliche Ergebnis wird doppelt gewichtet, das mündliche einfach. Bei 46 Punkten schriftlich brauchst du also 58 mündlich, um auf die 50 zu kommen. Den Antrag stellst du bei deiner IHK; welche Bereiche infrage kommen, steht in deiner Ausbildungsordnung.
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Lerne begleitend zum Unterricht, wiederhole kontinuierlich und bereite dich Schritt für Schritt auf deine Prüfungen vor.