Ob zweijährig oder dreijährig: üb passend zu deinem Lernfeld, für Klassenarbeiten wie für die Abschlussprüfung. Die dreijährige Ausbildung umfasst zwölf Lernfelder und 840 Unterrichtsstunden. Im dritten Jahr kommt das dazu, was den Fachlageristen von der Fachkraft unterscheidet: Prozesse optimieren, Güter beschaffen und Kennzahlen auswerten.
beezubi ordnet die Fragen nach diesen Lernfeldern – von der Warenannahme im ersten Jahr bis zur Tourenplanung und Kennzahlenanalyse.
Betrieb, Berufsschule und Lehrbücher bleiben unverzichtbar. Wir helfen dir, dein Wissen zu festigen und in der Prüfung sicher abzurufen.

| Prüfungsbereich | Zeitpunkt | Form | Dauer | Gewichtung |
|---|---|---|---|---|
| Lager- und Logistikprozesse | Mitte des 2. Ausbildungsjahres | schriftlich | max. 90 Minuten |
| Prüfungsbereich | Zeitpunkt | Form | Dauer | Gewichtung |
|---|---|---|---|---|
| Prozesse der Lagerlogistik | Ende der Ausbildung | schriftlich | 180 Minuten | 25 % |
| Rationeller und qualitätssichernder Güterumschlag | Ende der Ausbildung | schriftlich | 60 Minuten | 25 % |
| Fallbezogenes Fachgespräch | Ende der Ausbildung | Fachgespräch | max. 20 Minuten | 25 % |
| Wirtschafts- und Sozialkunde | Ende der Ausbildung | schriftlich | 60 Minuten | 10 % |
In beezubi übst du zu genau diesen Themen: Beschaffung und Lagerhaltung, Kommissionierung, Versand, Ladungssicherung, Gefahrgut, Qualitätssicherung und Logistikkennzahlen.
Dreijährige Ausbildung. Die ersten beiden Ausbildungsjahre entsprechen weitgehend der Ausbildung zum Fachlageristen.
Rechtsstand: Ausbildungsordnung (LWLogAusbV) vom 26.07.2004, KMK-Rahmenlehrplan vom 25.03.2004. Geprüft am 24.08.2026.
beezubi orientiert sich an den zwölf Lernfeldern des KMK-Rahmenlehrplans für die Fachkraft für Lagerlogistik.
So deckst du auch das dritte Ausbildungsjahr ab, das über die Fachlageristen-Ausbildung hinausgeht.
Weil die praktische Prüfung für sich bestanden werden muss und zugleich die Hälfte der Note trägt, entscheidet sie über den Abschluss.
In beezubi lernst du passend zu diesen Lernfeldern und kannst gezielt einzelne Themen üben.
Unsere App basiert auf dem offiziellen Rahmenlehrplan für die Fachkraft für Lagerlogistik der Kultusministerkonferenz (Beschluss vom 25. März 2004).
Rahmenlehrplan ansehenDie Fragen gibt es je nach Beruf in 7 bis 16 Sprachen. Verstehst du eine auf Deutsch nicht, schaltest du sie mit einem Fingertipp um – und ebenso schnell zurück, denn geprüft wird später auf Deutsch. Diese fünf sind bei jedem Beruf dabei:
Viele beginnen erst wenige Wochen vor der Abschlussprüfung intensiv zu lernen.
Empfehlenswert ist ein früher Start, begleitend zum Unterricht. So gehst du sicher in die Abschlussprüfung als Fachkraft für Lagerlogistik.
Die Ausbildung dauert drei statt zwei Jahre. Die ersten beiden Jahre sind weitgehend gleich; im dritten Jahr kommen Planung, Steuerung und Optimierung von Logistikprozessen dazu — und damit auch die kaufmännischen Anteile.
Prozesse der Lagerlogistik (180 Minuten, 25 Prozent), Rationeller und qualitätssichernder Güterumschlag (60 Minuten, 25 Prozent), fallbezogenes Fachgespräch (maximal 20 Minuten, 25 Prozent) und Wirtschafts- und Sozialkunde (60 Minuten, 10 Prozent).
Indem du typische Abläufe aus deinem Betrieb erklären übst: Warum wird so kommissioniert? Was passiert bei einer Fehlmenge? Der Ausschuss will hören, dass du Entscheidungen begründen kannst, nicht nur, dass du Fachbegriffe kennst.
Lagerumschlagshäufigkeit, durchschnittlicher Lagerbestand, Lagerreichweite, Kommissionierleistung und Lagerkosten. Sie tauchen regelmäßig in Rechenaufgaben auf.
Nein, sie ist nicht notenwirksam, aber Zulassungsvoraussetzung für die Abschlussprüfung.
Fragen zu allen zwölf Lernfeldern, getrennt nach Ausbildungsjahr, inklusive der Rechenaufgaben zu Kennzahlen und Kalkulation. Zwanzig Fragen täglich sind dauerhaft kostenlos.
Die Prüfung kann zweimal wiederholt werden, jeweils zum nächsten regulären Termin — so steht es im Berufsbildungsgesetz. Wiederholt wird in der Regel nur, was schlechter als „ausreichend“ war. Wichtig für dich: Auf dein Verlangen verlängert sich das Ausbildungsverhältnis bis zur nächsten Prüfung, höchstens um ein Jahr. Du stehst also nicht plötzlich ohne Vertrag da.
Ja, das geht — über die sogenannte Externenprüfung. Wer mindestens viereinhalb Jahre im Beruf gearbeitet hat, kann zur Abschlussprüfung zugelassen werden, auch ohne Ausbildungsvertrag und ohne Berufsschule. Rechtsgrundlage ist § 45 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes (im Handwerk § 37 Absatz 2 der Handwerksordnung). Den Antrag stellst du bei der IHK; sie prüft die Berufserfahrung im Einzelfall. Der Haken: Du bekommst keinen Unterricht und keinen Ausbilder, musst aber dieselbe Prüfung schreiben. Genau dafür ist strukturiertes Übungsmaterial wichtiger als für jeden Azubi.
Ja. Sie liegt in der Regel vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres und ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung. Sie ist aber nicht notenwirksam — das Ergebnis fließt nicht in die Abschlussnote ein. Als ehrlicher Zwischenstand ist sie trotzdem nützlich.
Mündlich geprüft wird über das fallbezogene Fachgespräch, höchstens 20 Minuten. Du bekommst eine praxisnahe Aufgabe, hast Vorbereitungszeit und sprichst dann mit dem Prüfungsausschuss darüber. Bewertet wird nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem, wie du dein Vorgehen begründest. Die häufigste Fehleinschätzung: auswendig gelernte Definitionen aufsagen. Gefragt ist, dass du eine Situation einordnest und deine Entscheidung erklärst.
Ja. Die Ausbildungsordnung ist Bundesrecht und gilt in allen sechzehn Ländern gleich — dieselben Prüfungsbereiche, dieselben Zeiten, dieselben Gewichtungen. Unterschiedlich sind nur drei Dinge: die Prüfungstermine, die zuständige IHK vor Ort und die Lehrpläne der Berufsschulen, die den KMK-Rahmenlehrplan landesspezifisch umsetzen. Für dein Lernen heißt das: Was hier steht, gilt für dich — egal wo du wohnst.
Von uns nicht — und das ist Absicht. Ein PDF kann drei Dinge nicht, auf die es beim Prüfungslernen ankommt: Es merkt sich nicht, was du falsch hattest, und legt es dir nicht noch einmal vor. Es sagt dir nicht, wie du im Vergleich zur Prüfungsanforderung stehst. Und es veraltet in dem Moment, in dem sich eine Verordnung ändert. Was ein Buch besser kann: erklären. Deshalb sagen wir auf jeder Seite, dass Berufsschule und Fachbücher unverzichtbar bleiben. beezubi ist die Übung dazu, nicht der Ersatz. Täglich 20 Fragen sind dauerhaft kostenlos — ohne Testphase, die irgendwann ausläuft. Probier es aus, bevor du ein Buch kaufst.
Die Kennzahlen sind der Teil, der die Fachkraft vom Fachlageristen unterscheidet, und sie kommen im dritten Jahr dazu. Rechnen können solltest du mit Umschlagshäufigkeit und durchschnittlichem Lagerbestand, Lagerdauer und Lagerzinssatz, Lagernutzungsgrad sowie Kommissionierleistung. Wichtig ist dabei weniger die Formel als die Frage dahinter: Was sagt die Zahl über das Lager aus, und was würdest du ändern? Genau so ist es meist auch in der Prüfung gestellt.
Über den 100-Punkte-Schlüssel: 100 bis 92 Punkte sehr gut, 91 bis 81 gut, 80 bis 67 befriedigend, 66 bis 50 ausreichend, 49 bis 30 mangelhaft und darunter ungenügend. Alle Industrie- und Handelskammern rechnen nach demselben Schlüssel — und zwar unabhängig vom Bundesland. Wer nach „Notenschlüssel Bayern" oder „Notenschlüssel NRW" sucht, findet deshalb überall dieselbe Tabelle. Verbindlich ist am Ende die Prüfungsordnung deiner IHK.
Die zweite Chance, wenn es knapp nicht reicht. Liegt ein schriftlicher Prüfungsbereich unter 50 Punkten und würdest du dadurch durchfallen, kannst du eine mündliche Ergänzungsprüfung beantragen — in einem Bereich, den du selbst auswählst. Wichtig sind zwei Dinge: Sie muss zum Bestehen tatsächlich reichen können, denn zur reinen Notenverbesserung gibt es sie nicht. Und sie zählt nur zu einem Drittel: Das schriftliche Ergebnis wird doppelt gewichtet, das mündliche einfach. Bei 46 Punkten schriftlich brauchst du also 58 mündlich, um auf die 50 zu kommen. Den Antrag stellst du bei deiner IHK; welche Bereiche infrage kommen, steht in deiner Ausbildungsordnung.
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Lerne begleitend zum Unterricht, wiederhole kontinuierlich und bereite dich Schritt für Schritt auf deine Prüfungen vor.